Zum Programm


Alessandro Scarlatti (1660- 1725) 3 Arien für Sopran, Trompete und Orgel

Con voce festiva - Rompe sprezza - Mio tesoro

Dietrich Buxtehude (1637- 1707) Passacaglia d-moll für Orgel

Georg Philipp Telemann (1681 -1767) Sonate D-Dur für Trompete und Orgel

 Spirituoso - Largo - Vivace

Georg Friedrich Händel (1685- 1759)

"Er weidet seine Herde" für Sopran und Orgel

 "Alle voci dei bronzo guerriero" Arie für Sopran, Trompete und Orgel

"Let the Bright Seraphim" Arie für Sopran, Trompete und Orgel

Johann Sebastian Bach Toccata und Fuge d-moll BWV 565

"Jauchzet Gott in allen Landen" Kantate für Sopran, Trompete und Orgel BWV 51

 

Werkbeschreibungen:

Die drei Arien für Sopran, Trompete und Orgel von Alessandro Scarlatti entstammen einer Gruppe von sieben Arien für Singstimme, Solotrompete und Continuo des italienischen Barockkomponisten. Alle diese Arien weisen einer sehr fröhlichen Charakter auf. Immer wieder stimmt der Sopran ein Motiv an, welches von der Trompete übernommen wird. Die Passacaglia in d-moll von Dietrich Buxtehude besteht aus einem viertaktigen Baßthema, welches ständig wiederholt wird. Darüber bilden sich lauter Variationen in den Manualen.

Der erste Satz des D-Dur Konzerts von Georg Philipp Telemann ähnelt vom Charakter her einem Menuett. Die Orgel, welche den Orchesterpart übernimmt, ist hier gleichberechtigt. Der zweite Satz, bei dem die Trompete pausiert, ist von vielen Punktierungen und harmonischen Wendungen geprägt. Der abschließende, dritte Satz ist ein munterer Wettstreit zwischen Trompete und Orgel.

Die Arie "Er weidet seine Herde" von Georg Friedrich Händel stammt aus dem Oratorium "Der Messias". Sie klingt lyrisch und durch ihren Zwölfachteltakt besitzt sie einen Pastoralcharakter.

Aus der 1708 komponierten Kantate Nr. 19 von Händel hören wir die Arie "Alle voci dei bronzo guerriero". Sie ist die Schlußarie dieser Kantate, welche ursprünglich für drei Stimmen und Instrumente geschrieben wurde.

Let the bright Seraphim ist die dramatische Schlußarie aus dem biblischen Oratorium Samson, das Händel im Jahr 1743 zur Uraufführung brachte. Die Arie feiert den Triumph Samsons im Tode und den Sieg des ewigen Lebens.

Bei Toccata und Fuge d-moll von Johann Sebastian Bach handelt es sich wohl um das berühmteste Orgelwerk überhaupt. Die Toccata ist durch viele Fermaten, Pausen und verminderte Septakkorde gekenn- zeichnet. Die Fuge ist in vier Abschnitte eingeteilt. Nach der üblichen Exposition hebt sich dynamisch gesehen vor allem der zweite Teil mit seinen Echostellen ab. Nach Wiederaufnahme des Themas in c-moll und d-moll endet das Stück mit einem furiosen Laufwerk, welches nur einmal durch ein Adagissimo unterbrochen wird.

Die Kantate "Jauchzet Gott in allen Landen" von Bach entstand Wahrscheinlich zum 17. September 1730. Die ursprüngliche Besetzung Sopran, Trompete, Violine und Orchester ist auch für Bach sehr ungewöhnlich. Diese virtuose Kantate mit dem Gott preisenden Text nimmt heute den Rang einer der bekanntesten und beliebtesten Kantaten Bachs ein.

 


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