Freiburger Domchor


Der Freiburger Domchor wurde am 1. November 1838 unter dem Namen „Domkapelle“ gegründet. Erster Domkapellmeister war der Priester Leopold Lumpp (18O1-1870). Die Domkapelle bestand ursprünglich aus knapp 40 besoldeten Mitgliedern, je zur Hälfte aus Sängerinnen und Sängern und aus Orchestermusikern. Fester Bestandteil waren acht, später zwölf Sängerknaben.

In den 1930er Jahren wurde der Chor unter dem neuen Leiter Franz Stemmer gründlich umstrukturiert: Vom semiprofessionellen Kammerchor entwickelte er sich zum überwiegend mit Laiensängem besetzten, rund 100 Personen starken Kirchenchor. In den Alt wurden nun Frauen aufgenommen, die Knaben je nach ihrer eigenen Stimmlage auf Sopran und Alt verteilt. Auch der Name wurde geändert; aus „Domkapelle“ entstand der „Freiburger Domchor“. Zum Ende des Jahres 1940 wurde schließlich der Knabenchor aufgelöst, was aus dem Domchor endgültig einen „normalen“ Kirchenchor machte.

Domkapellmeister Raimund Hug, von 1969 - 2002 im Amt, brachte den Domchor schrittweise in seine heutige Form.

Der Freiburger Domchor ist heute der gemischte Erwachsenenchor der Freiburger Dommusik und singt unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann an den Sonn- und Festtagen des Jahres im Hauptgottesdienst des Freiburger Münsters. Daneben betätigt er sich seit langem auch als weit beachteter Konzertchor, der durch regelmäßige Aufführungen im Freiburger Münster - den Münsterkonzerten- viele Zuhörer begeistert. Zugleich hat der Domchor seine Konzerttätigkeit seit vielen Jahren beachtlich über Freiburg hinaus ausgeweitet. Konzertreisen führen ihn nicht nur durch ganz Deutschland und die Nachbarländer, sondern auch in außereuropäische Regionen.

 


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