„Requiem“ für Soli, Chor und sinfonisches Blasorchester von Frigyes Hidas
Petra Schmidt, Sopran (Kassel) Beate Mewes, Alt (Görlitz)
Ulf Gloede, Tenor (Dresden) Carsten Mewes, Bass (Mainz)
VocalCollegium Ravensburg, Ltg. KMD Rudolf F. Schadt
Mädchenkantorei Bad Saulgau, Ltg. Waltraud Marschall
KreisverbandsJUGENDblasorchester Ravensburg
Gesamtleitung: MD Harald Hepner
Kartenreservierung ab Montag, 31. Oktober 2005
Raiffeisenbank Obermarchtal, Tel. 07375 / 264 und Sparkasse Obermarchtal, Tel. 07375 / 308
Die Tradition der „Trauergesänge“ ist mit Sicherheit so alt, wie die Geschichte der Musik selbst. Bis in die heutige Zeit haben sich eine Vielzahl der großen Komponisten der Vertonung des Requiemtextes hingegeben und damit einige der herrlichsten Werke der Musikgeschichte geschaffen. So zum Beispiel die Werke von Mozart, Brahms und Verdi.
Der gefeierte ungarische Komponist Frigyes Hidas vereinigte seine Inspiration mit dieser Tradition. Er schuf ein wunderbares Werk, nicht wie traditionell für Sinfonieorchester, sondern für sinfonisches Blasorchester. Es stellt eine der wichtigsten Arbeiten des Komponisten dar und bildet zugleich einen unbezahlbaren Schatz für die Blasorchesterliteratur.
Hidas, der sich als einer der letzten romantischen Komponisten sieht, vereinigt in seinem Werk außergewöhnliche rhythmische Strukturen mit wunderbaren romantischen Harmonien.
Das Werk wurde am 3. November 1996 in Budapest anlässlich des 40. Jahrestages der Ungarischen Revolution welturaufgeführt.
Hidas schreibt: „Im Gedenken der Opfer aller Kriege in der Geschichte der Menschheit!“